Umzug ins Glück mit deiner Katze

Eingestellt am Sep 27 2016 - 5:27pm von Feliway

Umzüge sind meist zwar sehr stressig, aber auch ein toller Neuanfang – vor allem, wenn das neue Zuhause dann fertig eingerichtet ist und man es sich gemütlich machen kann mit den Lieben. Da Katzen (bis auf Ausnahmen) diesbezüglich sensibel sind und geordnete Verhältnisse brauchen, ist ein Umzug für viele ein ziemlicher Einschnitt. Wir geben euch Tipps, wie ihr den Vierbeinern den Umzug möglichst stressfrei und angenehm gestaltet.

Cat on boxes 23

Vor dem Umzug

Auch in der stressigen Phase ist es wichtig Abläufe wie Fütterungszeiten beizubehalten und die Vierbeiner mit besonders vielen Spielstunden und Aufmerksamkeit zu bedenken. Die Katzen merken natürlich, dass da irgendwas passiert, aber geregelte Abläufe helfen sehr, damit sie nicht in Stress geraten und ihr in Ruhe alles einpacken könnt.

Um den Vierbeinern den Umzug zusätzlich zu erleichtern, empfehlen wir unseren FELIWAY® CLASSIC Verdampfer. Damit die Katzen möglichst stressfrei im neuen Zuhause ankommen können, sollte der Verdampfer am besten eine Woche vor dem Umzug in der neuen Wohnung eingesteckt werden. Auch im alten Zuhause kann der Verdampfer euch natürlich helfen, den Umzugsstress besser zu meistern.

Der Umzug

Am Umzugstag sollten die Fellnasen zuletzt aus der alten in die neue Wohnung gebracht werden. So lange in der Altwohnung Chaos ist, ist es am besten, sie in ein separates Zimmer zu sperren zusammen mit Toilette, Näpfen und allem, was sie sonst noch kennen. Der Raum sollte auch abgeschlossen und der Schlüssel abgezogen werden, damit nicht jemand aus Versehen rein platzt und die Vierbeiner entwischen. Ist alles in der neuen Wohnung angekommen, ist es am besten, eure Lieblinge zu holen, wenn ein Raum schon ein wenig eingerichtet ist – eventuell mit ein paar Möbeln, die die Vierbeiner kennen. Wenn das nicht möglich ist bei euch, könnt ihr die Katzen auch in ein Zimmer lassen, welches ruhig ist und zugemacht werden kann – natürlich mit den ihnen bekannten Utensilien. Dann kann der Einzug wie geplant stattfinden, die Katzen haben ihre Ruhe und springen nicht im Weg rum.

Ganz wichtig ist auch: Keine neue „Einrichtung“ für die Vierbeiner kaufen. Es mag zwar verlockend sein, einen neuen Kratzbaum zu spendieren, verstört aber die Katzen unter Umständen. Die ihnen bekannten Dinge mit dem bekannten Geruch geben ihnen ein Stück weit Sicherheit und helfen sehr, im das neue Zuhause auch als solches anzuerkennen.

cat companion animal carrier 02

Meistens ist die neue Wohnung nur mit dem Auto zu erreichen. Auch daran sollte man im Vorfeld denken. Kennen die Katzen Autofahren schon schon? Und empfinden sie die Transportbox als etwas Normales? Wenn nicht, solltet ihr diesbezüglich im Vorfeld ein bisschen trainieren. Ein schönes PDF mit Tipps dazu gibt es hier: http://www.tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de/download/katzentransportbox.pdf

Wir raten im Normalfall dazu, die Vierbeiner sechs Stunden vor der Fahrt nicht mehr zu füttern, weil ziemlich vielen Katzen beim Autofahren schlecht wird. Wasser sollte aber immer verfügbar sein.

Um euch die Sache mit der Box und dem Transport etwas zu erleichtern, ist unser FELIWAY® CLASSIC Spray entwickelt worden. Es entspannt die Katzen in stressreichen Situationen wie dem Tierarztbesuch oder auf Reisen bzw. beim Umzug. Damit wird die Box 15 min. vor der Fahrt eingesprüht. (Das Ganze sollte dort stattfinden, wo die Katze es nicht mitbekommt, da einige Katzen das Sprühgeräusch etwas unheimlich finden und außerdem Alkohol im Spray enthalten ist. Der ist nach wenigen Minuten verflogen und dann ist die Box startklar.)

Nach dem Umzug

Habt ihr sehr ängstliche Stubentiger, solltet ihr die Katzen die ersten Tage tatsächlich auch in dem besagten Zimmer lassen. Sind sie eher neugierig, dürfen sie gerne beim Einräumen dabei sein, so denn alles an gefährlichen Dingen wie Farbeimer, elektrische Geräte oder ähnlichen Sachen beiseite geräumt ist. Hierbei sollte den Katzen die Tür zum „Ankommraum“ immer als Rückzugsmöglichkeit offen stehen.

Geregelte Abläufe und besonders viele Streicheleinheiten in den ersten Tagen erleichtern nicht nur das Ausziehen, sondern auch das Ankommen, das je nach Charakter der Katzen unterschiedlich lange dauern kann.

Und nicht vergessen: Direkt nach dem Umzug die Katzen bei Tasso und Co. ummelden.

Checkliste:

  • Transportkorb- und Autofahrtraining
  • FELIWAY® CLASSIC Verdampfer einstecken
  • das Ankommzimmer katzensicher machen
  • einen Plan machen, welche Katzenutensilien wo stehen sollen
  • Zuletzt ein und zuerst auspacken: Futter- und Wassernäpfe, Toilette, Streu, Spielzeug, ggf. Körbchen und Kratzbaum
  • Futter- und Streurationen für die ersten Tage packen
  • Falls der Vierbeiner Medikamente benötigt – auch hier die benötigten Rationen für die ersten Tage vorbereiten
  • Transportkorb bereitstellen
  • Für den Notfall bereitlegen: Telefonnummer vom Tierarzt am alten und neuen Wohnort

Interessiert ihr euch für weitere Informationen zum Thema? Dann schaut doch mal auf unserer Website vorbei!

www.feliway.de | Umziehen mit Katze

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

  1. Stephanie 22. März 2017 at 13:32 - Antworten

    Wenn man Nachbarn oder gute Freunde hat, die die Katzen für den Umzugstag zu sich nehmen, kann man im Vorfeld mit ihnen trainieren: 1. Autofahren, 2. Katzenbox, 3. neue Umgebung. Die ersten paar Besuche bei den Nachbarn/Freunden bleiben (dort natürlich auch Katzenklo etc. aufstellen) und die Katzen nach eins bis zwei Stunden wieder mitnehmen. Nach mehreren Besuchen die Katzen für eins bis zwei Stunden allein da lassen und dann wieder abholen. Bei unseren drei Katzen hat das sehr gut geklappt und als wir sie abends ins neue Heim holten (Kratzbaum etc. standen natürlich), waren sie munter und erkundungsfreudig. Klar, der Umzugstag war ungewohnt, aber sie hatten Ruhe und Verpflegung und es gab überhaupt keinen Stress im neuen Zuhause.

    • Feliway 29. März 2017 at 8:01 - Antworten

      Das ist auf jeden Fall auch eine tolle Option, wenn man die Möglichkeit hat, lässt sich aber nicht immer umsetzen. Außerdem gibt es teils sehr sensible Stubentiger, die einem das durchaus übel nehmen und mit Markieren reagieren würden. Da muss man als Besitzer im Einzelfall entscheiden.

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