Die kleine Katze, die zu mir passt: Die Vorüberlegungen

Eingestellt am Feb 26 2016 - 10:15pm von Feliway

Ihr spielt mit dem Gedanken, ein oder mehrere Katzenkinder bei euch aufzunehmen? Prima! Grundsätzlich sollte man sich einige Fragen im Vorfeld beantworten, bevor man ein neues Familienmitglied aufnimmt, das Verantwortung für viele Jahre mit sich bringt. Diesen Fragen widmen wir uns im ersten Teil unserer kleinen Serie „Die kleine Katze, die zu mir passt“.

Katzenkinder-Teil1

Bin ich bereit, 15 Jahre oder mehr die Verantwortung für den Vierbeiner zu übernehmen?

Katzenkinder sind natürlich immer niedlich, wachsen aber irgendwann zu stattlichen Fellnasen heran, die ihre Bedürfnisse haben und eventuell auch mal Probleme machen.

Habe ich überhaupt genug Zeit für eine Katze?

Katzen sind nur im Ausnahmefall echte Einzelgänger und selbst dann bauen sie eine enge Bindung zu ihren Menschen auf. Ist eine Katze die meiste Zeit des Tages auf sich gestellt, werden sich früher oder später Probleme zeigen. Zwar muss man nicht bei Wind und Wetter raus wie mit einem Hund, mit zwei mal täglich Füttern ist es aber auch nicht getan. Auch Wohnungskatzen müssen sich bewegen und sollten aktiv gefordert und gefördert werden. Und auch wenn Kitten oft etwas spielfreudiger als erwachsene Katzen sind, die tägliche Zeit füreinander ist ein Muss. Ausgiebiges Schmusen ist dabei genauso toll, wie Jagdspiele. Clickertraining macht ebenfalls vielen Stubentigern Spaß und fördert zusätzlich die Bindung zwischen euch und den Vierbeinern.

Auch an Urlaubszeiten ist zu denken. Fahrt ihr gerne weg, möchtet ihr die Vierbeiner sicherlich gerne in guten Händen wissen. Fragt im Bekanntenkreis oder bei einem professionellen Katzensitter an und vereinbart am besten frühzeitig einen ersten Kennenlerntermin zwischen Zwei- und Vierbeinern. Dies und auch das Sitting im Urlaub geschieht am besten in den eigenen vier Wänden. Eine hilfreiche Checkliste, damit euer Katzensitter alle Informationen parat hat, findet ihr HIER.

Sind alle Familienmitglieder einverstanden und hat niemand eine Katzenallergie?

Bezieht alle Familienmitglieder oder Mitbewohner in die Entscheidungsfindung mit ein. Nicht umsonst landen leider nach wie vor vor allem nach Weihnachten so viele Vierbeiner im Tierheim, die als Spontankauf oder Geschenk unbedacht angeschafft wurden. Sind alle mit dem Einzug der Fellnase(n) einverstanden, sollte unbedingt vorher abgeklärt werden, dass bei niemandem eine Katzenallergie vorliegt. Dies erspart ein unnötiges Gesundheitsrisiko und Tränen, wenn der Vierbeiner dann deswegen wieder ausziehen muss.

Ist das Raumangebot ausreichend?

Wenn ihr nicht gerade auf dem Land wohnt, wird die Wohnung den Lebensmittelpunkt der Vierbeiner darstellen. Für den Platzbedarf ist dabei jedoch weniger die Größe der Wohnung entscheidend als die Raumaufteilung. Darf der Vierbeiner alle Zimmer nutzen oder wird der Platz durch Verbotszonen zusätzlich eingeschränkt? Bin ich bereit, der oder den Fellnasen den Lebensraum so angenehm wie möglich zu gestalten und eventuell auch Abstriche für mich selbst zu machen? In einem kahlen, karg eingerichteten Designerloft mit nackten Wänden und ohne Kletter- und Versteckmöglichkeiten fühlt sich keine Katze wohl.

Bin ich bereit für die Kosten aufzukommen?

Die Anschaffungskosten als solche sind oft überschaubar. Dazu kommen die Grundausstattung, Kosten für Impfungen, Vorsorge und eventuelle Kastration sowie die regelmäßigen Kosten für Futter und Katzenstreu. Schnell teuer werden kann es allerdings, wenn der Vierbeiner mal krank wird. Hier bietet es sich an, eine Krankenversicherung abzuschließen oder jeden Monat etwas beiseite zu legen, so dass auch im Notfall eine gute Behandlung gewährleistet werden kann.

Im zweiten Teil unserer kleinen Serie erfahrt ihr, wie ihr erkennt, ob der kleine Stubentiger gut sozialisiert ist: Zu Teil 2

Und im letzten Teil gibt es konkrete Tipps von uns und die Serie als eBook zum herunterladen: Zu Teil 3

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

  1. Limberg 1. März 2016 at 20:08 - Antworten

    Katzen kratzen auch sehr gerne an den Tapete, Stuhlbezuege ectr.
    das darf man auch nicht vergessen.
    2 unserer Katzen sind 20 Jahre geworden!

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