Entspannter Transport: Lernen, entspannt Auto zu fahren (Teil 3)

Eingestellt am Apr 27 2018 - 7:32am von Feliway

Weiter geht es mit Teil 3 des Transporttrainings mit euren Stubentigern. Nach dem Gewöhnen an die Box (zu Teil 1) und dem erfolgreichen Training, was das Tragen der Box betrifft (zu Teil 2), ist das Autofahren an der Reihe.


Da die meisten von euch Reisen mit dem Vierbeiner per Auto erledigen, ist es wichtig, dass die Geräusche (Scheibenwischer, Blinker) und Gefühle (Vibrationen des Motors) beim Autofahren von der Katze vor den ersten Fahrten entspannt kennengelernt werden können, ohne dass direkt eine ängstigende Erfahrung, wie z.B. der Tierarztbesuch folgt. Und so geht’s:

  1. Die Transportbox ins Auto stellen, ohne den Motor zu starten. Die Tür schließen, warten und Übung beenden, solange die Katze noch entspannt ist. Wie immer das Loben nicht vergessen. 🙂 So steht die Box optimal im Auto: Platziert sie im Fußraum oder angeschnallt auf dem Sitz. Im Kofferraum sollte sie nicht stehen. 
  2. Im nächsten Schritt den Motor laufen lassen, Blinker und ggf. Scheibenwischer bedienen. Beendet die Übung wieder, solange sich das Tier entspannt verhält.
  3. Baut die Übung dann auf kurze Fahrten aus und belohnt die Katze für das entspannte Mitfahren.

Das richtige Belohnen! Immer kurz nach dem richtigen Verhalten belohnen. Belohnung kann alles sein, worauf die Katze besonders gut anspricht: Leckerlis oder Streicheln zum Beispiel. Oft ist es hilfreich, das gewünschte Verhalten beim Üben mit einem „Signalwort“ zu verstärken, so dass sich das Tier später leichter erinnert, welches Verhalten abgefragt wird. Eine gute Möglichkeit hierfür ist auch das Clickertraining

Tipps bei Reiseübelkeit

Bei den Vierbeinern ist es oft wie bei kleinen Kindern: Beim Reisen mit Auto, Bus etc. wird ihnen schlecht. Die Ursachen hierfür sind neben der Angst vor der Box vor allem die Störung des empfindlichen Gleichgewichtsorgans. Durch Bewegungen, die nicht durch eigene Fortbewegung hervorgerufen werden, kann das passieren. Unterstützt wird das noch, wenn sich das Umfeld nicht bewegt, die Bewegung aber gefühlt wird. Symptome der Reisekrankheit sind neben Erbrechen auch Hecheln, Zittern oder Speicheln. Ängste verstärken die Reisekrankheit zusätzlich.

Neben einem umfassenden Training mit der Transportbox ist deshalb die frühzeitige Gewöhnung an das Reisen wichtig. Verbindet die Katze ihre Box und das Autofahren nicht mehr mit negativen Erfahrungen oder Gefühlen, wird sich auch die Reisekrankheit bessern. Zusätzlich unterstützen kann man dies durch eine optimale Fütterung vor und während der Reise: 2-3 Stunden vor der Reise sollte die Katze nicht mehr gefüttert werden und ausreichend Wasser solltet ihr immer dabei haben, welches ihr der Katze in den Pausen anbieten könnt.

Außerdem könnt ihr hier FELIWAY® CLASSIC Spray zur Unterstützung einsetzen. Es reduziert die Reiseangst und beugt so bei den Vierbeinern der Reiseübelkeit optimal vor. (Sprüht FELIWAY (in Abwesenheit der Katze) 15 Minuten vor Verlassen der Wohnung in die Transportbox. Beim Transport selbst werden später Angst und stressbedingtes Verhalten, wie Erbrechen, Hecheln, Harn- und Kotabsatz, werden durch den Einsatz von FELIWAY deutlich reduziert.)

Zu Teil 1: Die Box als vertrauter Ort

Zu Teil 2: Lernen, getragen zu werden


Interessiert ihr euch für weitere Informationen zum Thema? Dann schaut doch mal auf unserer Website vorbei:

www.feliway.de Entspannter Transport

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