Der Tierarztbesuch mit Katze: In der Praxis

Eingestellt am Nov 20 2016 - 7:00pm von Feliway

Es geht weiter mit unserer Serie zum Tierarztbesuch. Nach allgemeinen Dingen und dem Thema Transport geben wir euch heute Tipps für den Aufenthalt in der Tierarztpraxis mit eurem Stubentiger.

Vorsorge

 

Vor der Untersuchung

Auch hier sollte das oberste Ziel sein, den Stress für euch und vor allem für die sensiblen Vierbeiner möglichst weit zu reduzieren. Dies fängt schon im Wartezimmer an. Die Katze ist auch hier in ihrer Transportbox am besten aufgehoben. Sucht euch einen Bereich, der möglichst ruhig ist und setzt euch, wenn es machbar ist, auch möglichst weit von anderen Tieren bzw. Hunden weg. Die sind oft sehr neugierig und schnüffeln auch gerne mal an der Box. Da die Katze keine Fluchtmöglichkeit hat, setzt sie dies unnötig sehr unter Stress.

Im besten Falle könnt ihr die Transportbox erhöht abstellen. Katzen lieben erhöhte Plätze. Auf dem Fußboden stehend mit anderen Tieren und fremden Menschen in der unmittelbaren Umgebung wird sie sich wesentlich unwohler fühlen, als wenn die Box auf einem Regal oder Tisch stehen kann. Im Zweifel könnt ihr die Transportbox auch mit einem Handtuch abdecken oder mit der offenen Seite gegen eine Wand stellen.

Vereinbart am besten vorher einen Termin, damit die Wartezeit möglichst kurz ist. Falls euer Tierarzt keine Termine vergibt oder es sehr dringend ist, bietet es sich an, vorher zumindest kurz anzurufen und nachzufragen, wie voll das Wartezimmer ist. Vielleicht bietet euer Tierarzt auch getrennte Sprechzeiten für Hund und Katzen an.

Im Behandlungszimmer

Eurem Tierarzt und auch euch und eurem Vierbeiner hilft es sehr, wenn ihr mit der Katze die Handgriffe, die durch den Tierarzt vorgenommen werden, etwas trainiert. Soll heißen, wenn die Katze daran gewöhnt ist, dass man ihr beispielsweise in den Mund und in die Ohren schaut, wird sie das auch den Tierarzt einfacher durchführen lassen. Ähnlich wie beim Clickertraining kann das Ganze auch mit kleinen Kommandos geübt und mit Leckerlis belohnt werden, wenn die Katze dabei ruhig bleibt. Sinnvoll sind hier folgende Übungen:

  • in die Ohren schauen
  • das Mäulchen aufmachen und die Zähne anschauen
  • die Füße in die Hand nehmen und das Krallen schneiden zu simulieren, falls dies mal nötig werden sollte
  • abtasten (vor allem am Bauch)
  • Hautfalte zwischen die Finger nehmen, um das Geben einer Spritze zu simulieren (dies kann euch euer Tierarzt beim nächsten Mal sicher am besten zeigen)

Mal abgesehen vom Training habt ihr so auch gleich die Möglichkeit, Probleme frühzeitig zu erkennen.

Im Behandlungszimmer bietet es sich an, den Vierbeiner in der unteren Hälfte der Box zu belassen, so sie denn einen abnehmbaren Deckel hat oder ein mit FELIWAY besprühtes Handtuch unterzulegen. Viele Katzen mögen die Edelstahltische beim Tierarzt nicht und empfinden dies als unangenehm. Die Oberfläche ist kalt und glatt und die Katze fühlt sich dadurch noch unsicherer als sowieso schon.

Am besten seid ihr bei einem Tierarzt aufgehoben, der keinen Zwang auf den Vierbeiner ausübt und ruhig mit eurer Katze umgeht. Außerdem nimmt er sich Zeit und geht auf euch und die Katze ein. Hört auf euer Bauchgefühl.


Interessiert ihr euch für weitere Informationen zum Thema? Dann schaut doch mal auf unserer Website vorbei!

www.feliway.de | Beim Tierarzt

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

  1. Jörg Kuhn 24. November 2016 at 6:36 - Antworten

    Unser Tierarzt behandelt ausschließlich Katzen. Das macht alles viel leichter. Im Wartezimmer gibt es keine Hunde, Hamster, Meerschweinchen oder Vögel, die Katzen verängstigen oder reizen könnten. Außerdem ist unser Tierarzt selbst ein Katzenhalter und Katzenliebhaber und er behandelt seine „Patienten“ mit sehr viel Respekt.

  2. Marco Ripanti 24. Februar 2017 at 10:45 - Antworten

    Ich finde Besuche beim Tierarzt immer spannend

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